JGV Neuss Grevenbroich e.V. 1920

Mitglied im Jagdgebrauchshundverband JGHV e.V.

NEWS >>

Prüfungsherbst 2019 im JGV Neuss-Grevenbroich 1920 e.V.

Am 21. September 2019 fand im JGV Neuss-Grevenbroich die erste Zucht- und Leistungsprüfung HZP und BP §6 und §7 statt, am 13.10. dann die zweite HZP. Die VGP richtete der Verein am 12./13. Oktober aus.

In diesem Jahr konnten wir endlich wieder am eigenen Gewässer der KJS die Prüfung inkl. „Müller-Ente“ abhalten.

 

Für die Prüfungen im Feld und verleitungsreichen Wald fanden wir in Meerbusch, Strümp, Osterrath, Büderich, Meerer Busch, Holzbüttgen, Viersen, Wegberg und Willich beste Möglichkeiten! Wir danken den Revierinhabern und –führern an dieser Stelle sehr herzlich für ihre auch in diesem Jahr unvermindert passionierte Unterstützung der Vereinsarbeit und unserer Hundeführer. Man kann es nur immer wiederholen: Diese Hilfe ist nicht selbstverständlich! Brauchbare Hunde kommen uns aber letztlich allen zu Gute und sind ein zuverlässiger Garant für eine waidgerechte Jagd.

 

Bei den beiden HZP-Terminen wurden insgesamt gut bis sehr gut eingearbeitete Hunde vorgestellt: zwei Deutsch Drahthaar, zwei Kleine Münsterländer, ein Großer Münsterländer, ein Pudelpointer und ein Ungarisch Kurzhaar. Am Ende der Prüfungen freuten sich Rainer Krauhausen mit DD Claire von der Südeifel über 190 Pkt (Suche, Vorstehen, Führigkeit, Arbeitsfreude, Stöbern mit Ente: 11 Pkt), Dieter Fonken mit KlM Cora vom Püninger Eck über 189 Pkt (Nase, Suche, Vorstehen, Führigkeit: 11 Pkt), Wilhelm Platen mit PP Conny vom Struckerhof über 179 Pkt, Hans-Peter Toll mit DD Alfi vom Schauelshof über 178 Pkt, Nicole Anzinger-Bitsch mit GM Fanny vom Hochholz über 176 Pkt und Helga Szalai-Czizmadia mit UK Csövarbecki Dacos über 158 Pkt. Alle Hunde konnte beim Stöbern mit Ente an unserem sehr guten Gewässer 10 Pkt erarbeiten – der spätere Suchensieger sogar 11 Pkt. Ein KlM konnte leider nicht bestehen.

 

Zur VGP traten neun DD, ein KlM und ein WK an, die sich durchweg sehr gut bis hervorragend eingearbeitet präsentierten. Das Prüfungsergebnis war in diesem Jahr insgesamt außergewöhnlich gut, denn alle Hunde bestanden mit über 300 Pkt!

Es führte (auch) in diesem Jahr Stephan Breuer mit DD Max II vom Bandorfer Forst mit 343 Pkt/I, der zuvor auf der Hegewald in Baden mit 232 Pkt den herausragenden Platz 6 belegt hatte. Es folgten Alexander Feemers mit Callie vom Sägewerk mit 339 Pkt/I, spl (Hegewald Platz 75 mit 217 Pkt), Karl-Josef Esters mit DD Vulkan v.d. Aschenbroecksheide mit 330 Pkt/I (Hegewald Platz 48 mit 222 Pkt), Reiner Cornelius Maria Brecher mit DD Xella vom Schaar mit 310 Pkt/I, Franz Hermanns mit DD Zofie vom Schaar mit 340 Pkt/II (Hegewald Platz 168 mit 198 Pkt), Ingo Helmers mit WK Eragon vom Feuerbach mit 321 Pkt/II, Hans Joosten aus den NL mit KlM Bailey Nova v.d. Chesannehof mit 320 Pkt/II, Frank Martini mit DD Ringo vom Napoleondamm mit 319 Pkt/II, Roswitha Schmidt mit DD Max Oroslavski Zvirek mit 318 Pkt/II, Stefan Engels mit DD Winny vom Schaar mit 312 Pkt/II und Peter Kallen mit DD Astra vom Latumer Bruch mit 320 Pkt/III.

 

Am zweiten Tag der Prüfung frühstückten wir in bewährter Tradition im Suchenlokal bei Familie Balaban im „Jägerhof“ und fanden uns dort auch wieder zur Preisverleihung ein. Allen Hundeführerinnen und Hundeführern stand die Anstrengung, aber vor allem die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben! Und Gleiches gilt für die Richterinnen und Richter, denn sie hatten es angesichts der hervorragenden Vorbereitung der Gespanne nicht schwer bei deren Beurteilung.

 

Herzlichen Dank und Waidmannsheil – das kann man wirklich nicht oft genug sagen – noch einmal vor allem den Revierinhabern und –führern für ihre Unterstützung! Dank auch an die Richter und Richterinnen, die nicht unwesentlich zur sachgerechten und zugleich im Sinne der Hunde wohlwollenden Prüfung beitragen und nicht zuletzt den Prüflingen, die sich mit ihren Hunden der Beurteilung stellen.

 

Ein herzliches Ho-Rüd-Ho speziell noch einmal denen, die ihre DD auf der Hegewald so erfolgreich präsentieren konnten – dazu gehören auch noch Hans-Josef Groten, der mit Vitus von der Berkelquelle Platz 74 mit 218 Pkt und Monika Bürgers, die mit Lina II v.Hohrnbusch Platz 125 mit 210 Pkt erreichen konnten!

 

Ingeborg Lackinger Karger






Brauchbarkeitsprüfung NRW – Anerkennung von Verbandsprüfungen des JGHV

Mit Schreiben vom 16.08.2019 hatte der Landesjagdverband NRW mitgeteilt, welche Verbandsprü-fungen des JGHV unter welchen Voraussetzungen für die Feststellung der Brauchbarkeit herangezogen werden können. Dem ist das Präsidium des JGHV mit Hinweisen vom 20.08.2019 teilweise entgegengetreten.

Für das Bundesland NRW hat das zuständige Umweltministerium daher noch einmal durch schriftliche Mitteilung vom 23.08.2019 rechtsverbindlich klargestellt, dass nur das sichere und selbständige Bringen in allen Bringleistungsfächern die Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild (außer Rehwild) nachweisen kann. Eine Herbstzuchtprüfung, auf welcher der Hund nicht ohne Einwirkung apportiert hat, reicht danach nicht aus, um in NRW die Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild (außer Rehwild) nachzuweisen.

Vor diesem Hintergrund und um noch rechtzeitig vor den Prüfungen für Rechtssicherheit zu sorgen, haben sich die beteiligten Verbände im berechtigten Klarstellungsinteresse der Hundeführer und Verbandsrichter wie folgt geeinigt:
 

  1. Nur noch die bestandene HZP mit selbständigem Bringen in allen Fächern berechtigt zum Prüfen der Zusatzfächer und zur Erlangung der Brauchbarkeit.
     
  2. Eine nach der VZPO zulässige zweite HZP mit selbständigem Bringen in allen Fächern berechtigt ebenso zum Prüfen der Zusatzfächer zur Erlangung der Brauchbarkeit.
     
  3. Eine auf einer bestandenen HZP mit Fehlverhalten beim Bringen auf der Federwild - / und oder Haarwildschleppe geprüfte und nach Ziff. 1 bestandene „Müller-Ente“ ohne Fehlverhalten wird nicht erneut geprüft, sondern für eine komplette Prüfung nach BPO NRW übernommen, dies entspricht § 14, Ziff. 7 Buchstaben e) und g) VZPO 2017. Das Formblatt 5 mit der Eintragung „Einwirken bei Fehlverhalten: Nein“ in Ziff. 10 „Art des Bringens“ b) „Ente“ ist in Kopie zum Brauchbarkeitsprüfungszeugnis zu nehmen.
     
  4. Eine bestandene VGP oder VPS oder gleichermaßen anerkannte Gebrauchsprüfungen der Mitgliedsvereine des JGHV, auf denen der Hund selbständig gebracht hat, erfüllen jeweils die Bedingungen der BPO NRW. Das gilt auch dann, wenn die Zensur für das Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer aus einer HZP z.B. gemäß § 22 Ziffern 5 und 7 VGPO 2017 bzw. § 22 Ziffern 5 und 7 VPSO 2017 übernommen wurde.

Alle übrigen mit Schreiben des LJV vom 16.08.2019 mitgeteilten bzw. in den beiden Richterfortbildung zuvor bereits vorgestellten Regelungen und Ausnahmeregelungen entfallen ersatzlos.


Werner Rohe, LJV NRW
Peter Wingerath, JKV NRW
Karl Walch, JGHV






Einladung zur Vertreterversammlung JKV NRW + Richterschulung zum Thema „BPO NRW in der Fassung 2019“

Für alle Verbandrichter!

Einladung zur Vertreterversammlung der JKV NRW 2019

Sehr geehrte Vertreter unserer Mitgliedsvereine, liebe Jagdhundefreunde,

wir laden Sie herzlich zu unserer Vertreterversammlung ein für Sonntag, den 21.07.2019 um 09:00 Uhr Restaurant „Domstuben“, Brückstraße 81, D-45239 Essen https://www.domstuben.de/

Geplant ist folgende Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls der Vertreterversammlung 2018, veröffentlicht auf der Webseite des JGHV Landesverband NRW – www.jkv-nrw.de – Aus der Arbeit der JKV NRW
  4. Bericht des Obmanns
  5. Bericht des Kassen- und Schriftführers
  6. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
  7. Sachstand Projekt Jagdhundeunfallversicherung
  8. Seminarplanung 2019 / 2020 Wünsche und Anregungen
  9. Diskussion über eine Gründung des JGHV Landesverband NRW e.V. aus der JKV NRW
  10. Festlegung eines Mitgliedsbeitrags
  11. Verschiedenes

Im Anschluss an die Vertreterversammlung findet eine Richterschulung zum Thema „BPO NRW in der Fassung 2019“ statt. Referent: Werner Rohe
Bitte geben Sie den Hinweis auf die Richterschulung BPO an Ihre Verbandsrichterinnen und Ver-bandsrichter weiter. Insbesondere wegen des TOP 9 bitten wir darum, dass JEDER Verein einen Vertreter entsendet!

Zur Platzplanung für unseren Wirt bitten wir um Anmeldung bis 14.07.2019 an woehrmann@jkv-nrw.de

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil!

Ihr JKV-Vorstand Peter Wingerath, Jörg Wöhrmann und Hansjörg Maintz






VJP 2019

Auch dieses Jahr fand die Jugendsuche wieder in der ersten Aprilhälfte statt. Am 13. April 2019 trafen sich die Hundeführerinnen und -führer und die Richtercorona früh um 7h zum traditionellen gemeinsamen Frühstück im Suchenlokal „Jägerhof“ bei Familie Balaban.

Die zehn angemeldeten Hundeführerinnen und –führer – unter anderem zwei aus den Niederlanden und die ihnen zugeteilten Richterinnen und Richter wurden vom Prüfungsleiter Oliver Kersken begrüßt und im Rahmen des „offenen Richtens“ in die Prüfungsordnung der JGHV eingewiesen.

Es war wie schon in den Wochen zuvor wieder ein frischer Tag vorausgesagt. Die seit langen Wochen ausbleibenden Niederschläge hatten aber überall zu sehr trockenen Bodenverhältnissen geführt. Überraschenderweise geriet dann ganz zum Schluss der Prüfung eine der Gruppen mitten in der Notenverkündung in einen Hagelschauer – Aprilwetter eben!

Erfreulicherweise waren die Reviere zumindest mit Hasen sehr gut besetzt. Das Federwild macht sich ja schon seit Jahren zu Rarität... So konnten aber die Spurarbeiten leicht beurteilt werden. Allerdings forderte die Trockenheit die Nasenarbeit der Hunde stark heraus. Andererseits gab es so auch die Möglichkeit besonders gute und sichere Spurarbeit zu zeigen und einem der Hunde gelang es, eine 11 für die Spur zu erringen. Wo es an Flugwild mangelte, konnten die Hunde am Hasen in der Sasse oder am Kanin das Vorstehen zeigen.

Alle Hunde erbrachten letztlich die vorgeschriebenen Leistungen – einige sogar im oberen „sehr gut“:

 

Suchensieger wurde DD Vitus von der Berkelquelle mit Hans-Josef Groten mit 75Pkt. sil und Härtenachweis

Auf den Plätzen folgten DD Max II vom Bandorfer Forst mit Stephan Breuer mit 72Pkt. spl/sil,

KlM Cora vom Püninger Eck mit Dieter Fonken mit 72Pkt. sil,

DL Anton vom Fritzengrund mit Benjamin Keup mit 70Pkt. spl/sil,

DD Vulkan von der Aschenbroecksheide mit Karl-Josef Esters mit 70Pkt., sil,

DD Assi II vom Bründelfeld mit Berend Schulte mit 67Pkt., sil,

DL Hunter v.d. Westkerkseberg mit Paulus Jan Poldermann mit 65Pkt., spl/sil,

DL Fleurtje v.d. Westkerkseberg mit Wilma de Graaf-Twist mit 65Pkt., frgl,

DD Lui II von Hohenbusch mit Monika Bürgers mit 62Pkt., sil,

DD Amy vom Schauelshof mit Hendrick Wolters mit 62Pkt., frgl.

 

Am Ende trafen sich alle wieder im Suchenlokal für die Verleihung der Urkunden und Preise. Ein herzliches Waidmannsdank geht an die Revierinhaber und –führer, die die Prüfungsarbeit im Verein erst möglich machen und an die Richter und Richterinnen, deren gelassene Gruppenleitung viel zum Gelingen der Prüfung beigetragen hat: gerade die Erstlingsführer profitieren davon in besonderer Weise – über alle Sprachgrenzen hinweg.

 

Ingeborg Lackinger Karger






Wichtige Neuerungen für Verbandsrichter_innen und -anwärter_innen im JGV

Ab dem neuen Jagdjahr tritt eine wichtige Änderung in Reglement für Verbandsrichter_innen im JGHV in Kraft, an die sich ab dem 1.4.2019 zu halten ist:

 

Jede/r Verbandsrichter_in und Anwärter_innen hat neben ihrem mindestens einen nach den Regularien des JGHV bis zur VGP durchgeführten Hundes/Hündin (für diese Hunde ist es irrelevant, ob man sie auf ...

...






13.03.2019 Lehrgangsbeginn Hundeführerlehrgang VJP-Vorbereitung

Lehrgangsbeginn Hundeführerlehrgang
VJP-Vorbereitung

Kursleiter
Karl Josef Esters und Stephan Breuer

17:00 Uhr Tribünenweg in 41516 Grevenbroich Wevelinghoven






Hundeführer-Grundlagen-Lehrgang zur Einarbeitung des Hundes auf Schweiß

nach Wildmeister Hans-Joachim Borngräber
mit Schweißhundstation Düsseldorf


Grundlehrgang bis zur Übernachtfährte (Sa., 16. – So., 17. März 2019)
Voraussetzung für die Teilnahme am Fortgeschrittenen-Lehrgang Mai 2019

Teilnehmer    
12-15 Teilnehmer mit Hund (Grundlehrgang)
Teilnehmer ohne Hund (Grundlehrgang)

Kosten    
Teilnehmer/in mit Hund    250 €
Teilnehmer ohne Hund    150 €

Überweisung bis spätestens 8.März 2019 mit Angabe Ihres Namens und Stichwort „Grund-Lehrgang Schweiß mit Hund“ oder „Grund-Lehrgang Schweiß ohne Hund“ an:

JGV Neuss-Grevenbroich
BIC: GENODED 1NLD?
IBAN: DE69305605482406050010
...






Aujeszky - Todesfall nach Jagd im Kreis Viersen/Nordrhein-Westfalen

Aujeszky - Todesfall nach Jagd im Kreis Viersen/Nordrhein-Westfalen

Am 02.12.2018 verstarb in Mönchengladbach ein Foxterrier infolge einer Aujeszky-Infektion. Am 23.11.2018 hatte er auf einer Drückjagd in Brüggen, Kreis Viersen zuletzt mit einem Deutsch-Langhaar einen Frischling gehalten, der abgefangen werden konnte. Im Rahmen des ASP-Monitorings genommene Proben aus der Schwarzwildstrecke ergab nach aktueller Erkenntnislage zumindest in einem Fall einen fraglichen Befund für eine AK-Infizierung. Erste typische Symptome traten bei dem betroffenen Terrier am 01.12.2018 auf. Die Inkubationszeit betrug danach 8 Tage. Der Terrier begann, sich unaufhörlich zu kratzen. In der anfänglichen Annahme einer allergischen Reaktion verabreichtes Cortison brachte trotz subkutaner Injektion keine Linderung.  Danach setzte ein rapider Abfall der Vitalität ein, später starkes Fieber.  Der in der Klinik geäußerte Verdacht auf eine Aujeszky-Infektion wurde durch Befund des CVUA RRW in Krefeld vom 05.12. positiv bestätigt.

Die Aujeszky-Krankheit verläuft im Falle der Infektion für Jagdhunde stets tödlich. Die Symptome sind anfänglich eher harmlos. Nach ihrem Auftritt verstirbt der Hund in der Regel sehr schnell. Die nur aus den Angaben der Hundeführer aus dem letzten Kontakt mit  mutmaßlichen Virenträgern abgeleitete Inkubationszeit wurde infolge zunehmender Erkenntnisse auf nunmehr bis zu 14 Tagen ausgedehnt.

Gegen eine Infektion gibt es keinen absolut verlässlichen Schutz. Ein zweifelsfrei wirksamer Impfstoff wird für Hunde nicht angeboten. Die Infektionsgefahr durch Schwarzwild lässt sich örtlich revierbezogen kaum eingrenzen. Virenträger sind nicht automatisch infektiös. Nachweise auf Antikörper in einer Schwarzwildstrecke lassen nur den Schluss auf eine Infizierung zu, nicht aber, ob und wie viele Stücke tatsächlich zum Zeitpunkt der Jagd Viren übertragen können.    Insbesondere starker Stress für das Schwarzwild führt dazu, dass latente Virenträger infektiös werden und das Infektionsrisiko urplötzlich auftritt oder ansteigt.

Auf der Grundlage dieser zusammengefassten Erkenntnislage können nur folgende Empfehlungen ausgesprochen werden:

  1. Jeder unnötige Kontakt zwischen Hund und Schwarzwild gilt es strikt zu vermeiden. Jagdhunde sind von erlegten Stücken – insbesondere auf der Strecke - fern zu halten. Unaufmerksame oder sorglose Hundeführer sind anzuhalten, dies zu beachten.
  2. Aufbruch ist hundesicher zu entsorgen.
  3. Von Hunden gestellte Stücke sind unverzüglich zu erlegen. Ebenso natürlich festgehaltene Stücke. Bei der Zusammenstellung der Treibergruppen ist darauf zu achten, dass durch ausreichende Anzahl von bewaffneten und erfahrenen Hundeführern das sofortige Erlegen gestellter oder gefangener Stücke sichergestellt ist.
  4. Ist ein Wildschwein von Hunden gefangen, sollten ausreichend viele Hundeführer und Treiber hinzueilen, um das Beischlagen anderer Hunde oder das weitere Nachfassen der schon anwesenden Hunde während des Abfangens oder danach am toten Stück sofort zu unterbinden. Das tote Stück ist zu bergen und so abzulegen, dass möglichst ein weiterer Hundekontakt ausscheidet.  
  5. Der Einsatz überscharfer oder zum Anschneiden neigender Hunde ist grundsätzlich zu hinterfragen – in Verdachtsgebieten sollte er ausgeschlossen sein. Bei noch jungen Hunden ist auch aus diesem Grund der vorherige Besuch eines Schwarzwildgatters zur Feststellung übertriebener Schärfe ratsam. Die Erfahrung, dass Schwarzwild wehrhaft ist, sollte der noch junge Hund nicht erst auf einer Jagd an einem infektiösen Stück sammeln müssen.
  6. Insbesondere nach einem Kontakt mit Schwarzwild sollten Hundeführer bei mehreren geführten oder mitgeführten Hunden darauf achten, dass am Hund verbliebener Speichel des zuvor erlegten Stücks nicht für ihn selbst oder gar für andere Hunde erreichbar bleibt bzw.  werden kann. Die Infektion von Hund zu Hund ist bislang nicht bekannt, kann aber auch nicht sicher ausgeschlossen werden.

Schließlich:

Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion. Die Gefahr des Straßenverkehrs oder geschlagen zu werden ist für Jagdhunde ungleich größer einzustufen.   Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, das Risiko einer Infektion zusätzlich einzudämmen. So wenig Kontakt mit dem Schwarzwild wie nötig, um es auf die Läufe zu bringen und in Bewegung zu halten, schützt letztlich nicht nur den Hund, sondern ist letztlich  auch der waidgerechtere Weg der Schwarzwildbejagung.

Letztlich muss jeder Hundeführer entscheiden, welches Risiko er seinen Hund aussetzt. Dazu ist erforderlich, dass auch Verdachtsfälle frühzeitig gemeldet und verstorbene Hunde untersucht werden.

Die JKV NRW im JGHV e.V. wird die Hundeführer hier zeitnah unterrichten.

Peter Wingerath, 1. Vorsitzender der JKV NRW im JGHV e.V.

 






Exzellente Ergebnisse auf der Hegewald 2018

Auf der diesjährigen Hegewald-Ausleseprüfung in Billerbeck konnten mehrere unserer Vereinsmitglieder überaus erfolgreich abschneiden. Im Durchschnitt haben die Hunde 226,5Pkte erreicht, das bedeutet mehr als alle Anlagenfächer mit 11Pkt und Abrichtefächer mit 10Pkt. Zwei Hunde konnten sogar auch dank unseres Vereinsgewässers 12Pkt an der lebenden Ente erarbeiten!

Platz 7:            Arie III vom Spanger-Forst mit Stephan Breuer: 242,0 HP sil

Platz 13:          Ulan von der Berkelquelle mit Hans-Josef Groten: 241,0

Platz 14:          Paule vom Schmiedehof mit Ludger Böhling: 240,5 sil

Platz 22:          Mirko III vom Gehrenberg mit Hans-Peter Hages: 236,0 spl

Platz 64:          Yola vom Schaar mit Franz Hermanns: 231,0 spl

Platz 93:          Umbra von der Berkelquelle mit Monika Bürgers: 225,5 sil

Allen ein herzliches Waidmannsheil und die besten Glückwünsche zu diesen absoluten Spitzenleistungen - wir freuen uns mit Euch!






Prüfungsherbst 2018 im JGV Neuss-Grevenbroich 1920 e.V.

Am 22. September 2018 fand im JGV Neuss-Grevenbroich die erste Zucht- und Leistungsprüfung HZP (BP §6 und §7 am 23.9.) statt, am 13.10. dann die zweite. Die VGP richtete der Verein am 15./16. September und 13./14. Oktober aus.

Auch in diesem Jahr musste der Verein erneut mit hohem Aufwand eine Prüfung an der „Müller-Ente“ in Niedersachsen organisieren. Den Verantwortlichen am dortigen Gewässer und unseren Richtern sei herzlich gedankt, dass sie den angetretenen Gespannen prüfungskonforme Möglichkeiten angeboten haben. Bis auf eines konnten so alle angetretenen Gespanne sehr gute Leistungen am Wasser zeigen. Für die übrigen Wasserfächer stand uns wie immer das Vereinsgewässer mit seinem dichten Schilfgürtel zur Verfügung....






Lehrgang „Schweiß - Grundkurs“ JGV Neuss-Grevenbroich 2019

in Zusammenarbeit mit der Schweißhundstation „Düsseldorf“

Dieser Lehrgang spricht alle Hundeführer an, die ihre Hunde im Herbst auf den BP §7, VPS, VGP, VSwP und VFsP führen wollen, um deren Brauchbarkeit auf Schweiß nachzuweisen.

Der Lehrgang vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen systematischer, praxisnaher Einarbeitung des Hundes auf Schweiß. Deshalb nutzen wir primär den Fährtenschuh, führen aber auch in die getropfte/gespritzte Fährte ein. Das....






Neues, länderübergreifendes Brauchbarkeitsfach (BP §13)

Im Zuge der unheilig um sich greifenden Tierseuchen, zB der Afrikanischen Schweinepest, ist es notwendig geworden, Wallfahrten zur Abwehr dieser Erkrankungen abzuhalten. Deshalb bietet nun auch der JGV Neuss-Grevenbroich einen Ausbildungslehrgang ...






Besuch des ersten Saugatters in NRW

Am 14.03.2018 fand einer der vom Verein organisierten Termine im Saugatter in der Nähe von Lippstadt statt. Mit von der Partie waren 1 WL, 1 DL und 6 DD.

Das Gatter ist insgesamt rd. 4 ha groß. Es besteht aus einem Ruhegatter und einem Arbeitsgatter. Im Ruhgatter finden keinerlei Übungen mit Hunden statt. Das Arbeitsgatter ...






DJV und JGHV starten Online-Projekt "Jagdhund vermisst"

Nach einer Jagd kann es vorkommen, dass Jagdhunde vermisst werden. Ein gemeinsames Projekt von Deutscher Jagdverband und Jagdgebrauchshundverband bietet nun eine Anlaufstelle für Jäger und Unterstützung bei der Suche.

(Berlin, 11. Januar 2018) Die neue Facebook-Seite "Jagdhund vermisst" hilft bei der Suche nach vermissten Jagdhunden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat in Kooperation mit dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) das Projekt ins Leben gerufen. Facebook-Nutzer können ...






Lehrgang „Schweiß“ JGV Neuss-Grevenbroich 2018

Dieser Lehrgang spricht alle Hundeführer an, die ihre Hunde im Herbst auf den BP §7, VPS, VGP, VSwP und VFsP führen wollen, um deren Brauchbarkeit auf Schweiß nachzuweisen.

Der Lehrgang vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen systematischer, praxisnaher Einarbeitung des Hundes auf Schweiß. Deshalb nutzen wir primär den Fährtenschuh, führen aber auch in die getropfte/gespritzte Fährte ein. Das Ziel der Arbeit ist ein tatsächlich brauchbarer Hund (gleich welcher jagdlich geführten Rasse) ´“ der kann dann auch eine Prüfung bestehen und seine ´žBrauchbarkeit“ damit ...






Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung

(c) 2018 JGV Neuss Grevenbroich e.V. 1920 | Gestaltung & Programmierung thobanet.de Baumeister

Top