JGV Neuss Grevenbroich e.V. 1920

Mitglied im Jagdgebrauchshundverband JGHV e.V.

VJP 2019

Auch dieses Jahr fand die Jugendsuche wieder in der ersten Aprilhälfte statt. Am 13. April 2019 trafen sich die Hundeführerinnen und -führer und die Richtercorona früh um 7h zum traditionellen gemeinsamen Frühstück im Suchenlokal „Jägerhof“ bei Familie Balaban.

Die zehn angemeldeten Hundeführerinnen und –führer – unter anderem zwei aus den Niederlanden und die ihnen zugeteilten Richterinnen und Richter wurden vom Prüfungsleiter Oliver Kersken begrüßt und im Rahmen des „offenen Richtens“ in die Prüfungsordnung der JGHV eingewiesen.

Es war wie schon in den Wochen zuvor wieder ein frischer Tag vorausgesagt. Die seit langen Wochen ausbleibenden Niederschläge hatten aber überall zu sehr trockenen Bodenverhältnissen geführt. Überraschenderweise geriet dann ganz zum Schluss der Prüfung eine der Gruppen mitten in der Notenverkündung in einen Hagelschauer – Aprilwetter eben!

Erfreulicherweise waren die Reviere zumindest mit Hasen sehr gut besetzt. Das Federwild macht sich ja schon seit Jahren zu Rarität... So konnten aber die Spurarbeiten leicht beurteilt werden. Allerdings forderte die Trockenheit die Nasenarbeit der Hunde stark heraus. Andererseits gab es so auch die Möglichkeit besonders gute und sichere Spurarbeit zu zeigen und einem der Hunde gelang es, eine 11 für die Spur zu erringen. Wo es an Flugwild mangelte, konnten die Hunde am Hasen in der Sasse oder am Kanin das Vorstehen zeigen.

Alle Hunde erbrachten letztlich die vorgeschriebenen Leistungen – einige sogar im oberen „sehr gut“:

 

Suchensieger wurde DD Vitus von der Berkelquelle mit Hans-Josef Groten mit 75Pkt. sil und Härtenachweis

Auf den Plätzen folgten DD Max II vom Bandorfer Forst mit Stephan Breuer mit 72Pkt. spl/sil,

KlM Cora vom Püninger Eck mit Dieter Fonken mit 72Pkt. sil,

DL Anton vom Fritzengrund mit Benjamin Keup mit 70Pkt. spl/sil,

DD Vulkan von der Aschenbroecksheide mit Karl-Josef Esters mit 70Pkt., sil,

DD Assi II vom Bründelfeld mit Berend Schulte mit 67Pkt., sil,

DL Hunter v.d. Westkerkseberg mit Paulus Jan Poldermann mit 65Pkt., spl/sil,

DL Fleurtje v.d. Westkerkseberg mit Wilma de Graaf-Twist mit 65Pkt., frgl,

DD Lui II von Hohenbusch mit Monika Bürgers mit 62Pkt., sil,

DD Amy vom Schauelshof mit Hendrick Wolters mit 62Pkt., frgl.

 

Am Ende trafen sich alle wieder im Suchenlokal für die Verleihung der Urkunden und Preise. Ein herzliches Waidmannsdank geht an die Revierinhaber und –führer, die die Prüfungsarbeit im Verein erst möglich machen und an die Richter und Richterinnen, deren gelassene Gruppenleitung viel zum Gelingen der Prüfung beigetragen hat: gerade die Erstlingsführer profitieren davon in besonderer Weise – über alle Sprachgrenzen hinweg.

 

Ingeborg Lackinger Karger






Wichtige Neuerungen für Verbandsrichter_innen und -anwärter_innen im JGV

Ab dem neuen Jagdjahr tritt eine wichtige Änderung in Reglement für Verbandsrichter_innen im JGHV in Kraft, an die sich ab dem 1.4.2019 zu halten ist:

 

Jede/r Verbandsrichter_in und Anwärter_innen hat neben ihrem mindestens einen nach den Regularien des JGHV bis zur VGP durchgeführten Hundes/Hündin (für diese Hunde ist es irrelevant, ob man sie auf ...

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13.03.2019 Lehrgangsbeginn Hundeführerlehrgang VJP-Vorbereitung

Lehrgangsbeginn Hundeführerlehrgang
VJP-Vorbereitung

Kursleiter
Karl Josef Esters und Stephan Breuer

17:00 Uhr Tribünenweg in 41516 Grevenbroich Wevelinghoven






Hundeführer-Grundlagen-Lehrgang zur Einarbeitung des Hundes auf Schweiß

nach Wildmeister Hans-Joachim Borngräber
mit Schweißhundstation Düsseldorf


Grundlehrgang bis zur Übernachtfährte (Sa., 16. – So., 17. März 2019)
Voraussetzung für die Teilnahme am Fortgeschrittenen-Lehrgang Mai 2019

Teilnehmer    
12-15 Teilnehmer mit Hund (Grundlehrgang)
Teilnehmer ohne Hund (Grundlehrgang)

Kosten    
Teilnehmer/in mit Hund    250 €
Teilnehmer ohne Hund    150 €

Überweisung bis spätestens 8.März 2019 mit Angabe Ihres Namens und Stichwort „Grund-Lehrgang Schweiß mit Hund“ oder „Grund-Lehrgang Schweiß ohne Hund“ an:

JGV Neuss-Grevenbroich
BIC: GENODED 1NLD?
IBAN: DE69305605482406050010
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Aujeszky - Todesfall nach Jagd im Kreis Viersen/Nordrhein-Westfalen

Aujeszky - Todesfall nach Jagd im Kreis Viersen/Nordrhein-Westfalen

Am 02.12.2018 verstarb in Mönchengladbach ein Foxterrier infolge einer Aujeszky-Infektion. Am 23.11.2018 hatte er auf einer Drückjagd in Brüggen, Kreis Viersen zuletzt mit einem Deutsch-Langhaar einen Frischling gehalten, der abgefangen werden konnte. Im Rahmen des ASP-Monitorings genommene Proben aus der Schwarzwildstrecke ergab nach aktueller Erkenntnislage zumindest in einem Fall einen fraglichen Befund für eine AK-Infizierung. Erste typische Symptome traten bei dem betroffenen Terrier am 01.12.2018 auf. Die Inkubationszeit betrug danach 8 Tage. Der Terrier begann, sich unaufhörlich zu kratzen. In der anfänglichen Annahme einer allergischen Reaktion verabreichtes Cortison brachte trotz subkutaner Injektion keine Linderung.  Danach setzte ein rapider Abfall der Vitalität ein, später starkes Fieber.  Der in der Klinik geäußerte Verdacht auf eine Aujeszky-Infektion wurde durch Befund des CVUA RRW in Krefeld vom 05.12. positiv bestätigt.

Die Aujeszky-Krankheit verläuft im Falle der Infektion für Jagdhunde stets tödlich. Die Symptome sind anfänglich eher harmlos. Nach ihrem Auftritt verstirbt der Hund in der Regel sehr schnell. Die nur aus den Angaben der Hundeführer aus dem letzten Kontakt mit  mutmaßlichen Virenträgern abgeleitete Inkubationszeit wurde infolge zunehmender Erkenntnisse auf nunmehr bis zu 14 Tagen ausgedehnt.

Gegen eine Infektion gibt es keinen absolut verlässlichen Schutz. Ein zweifelsfrei wirksamer Impfstoff wird für Hunde nicht angeboten. Die Infektionsgefahr durch Schwarzwild lässt sich örtlich revierbezogen kaum eingrenzen. Virenträger sind nicht automatisch infektiös. Nachweise auf Antikörper in einer Schwarzwildstrecke lassen nur den Schluss auf eine Infizierung zu, nicht aber, ob und wie viele Stücke tatsächlich zum Zeitpunkt der Jagd Viren übertragen können.    Insbesondere starker Stress für das Schwarzwild führt dazu, dass latente Virenträger infektiös werden und das Infektionsrisiko urplötzlich auftritt oder ansteigt.

Auf der Grundlage dieser zusammengefassten Erkenntnislage können nur folgende Empfehlungen ausgesprochen werden:

  1. Jeder unnötige Kontakt zwischen Hund und Schwarzwild gilt es strikt zu vermeiden. Jagdhunde sind von erlegten Stücken – insbesondere auf der Strecke - fern zu halten. Unaufmerksame oder sorglose Hundeführer sind anzuhalten, dies zu beachten.
  2. Aufbruch ist hundesicher zu entsorgen.
  3. Von Hunden gestellte Stücke sind unverzüglich zu erlegen. Ebenso natürlich festgehaltene Stücke. Bei der Zusammenstellung der Treibergruppen ist darauf zu achten, dass durch ausreichende Anzahl von bewaffneten und erfahrenen Hundeführern das sofortige Erlegen gestellter oder gefangener Stücke sichergestellt ist.
  4. Ist ein Wildschwein von Hunden gefangen, sollten ausreichend viele Hundeführer und Treiber hinzueilen, um das Beischlagen anderer Hunde oder das weitere Nachfassen der schon anwesenden Hunde während des Abfangens oder danach am toten Stück sofort zu unterbinden. Das tote Stück ist zu bergen und so abzulegen, dass möglichst ein weiterer Hundekontakt ausscheidet.  
  5. Der Einsatz überscharfer oder zum Anschneiden neigender Hunde ist grundsätzlich zu hinterfragen – in Verdachtsgebieten sollte er ausgeschlossen sein. Bei noch jungen Hunden ist auch aus diesem Grund der vorherige Besuch eines Schwarzwildgatters zur Feststellung übertriebener Schärfe ratsam. Die Erfahrung, dass Schwarzwild wehrhaft ist, sollte der noch junge Hund nicht erst auf einer Jagd an einem infektiösen Stück sammeln müssen.
  6. Insbesondere nach einem Kontakt mit Schwarzwild sollten Hundeführer bei mehreren geführten oder mitgeführten Hunden darauf achten, dass am Hund verbliebener Speichel des zuvor erlegten Stücks nicht für ihn selbst oder gar für andere Hunde erreichbar bleibt bzw.  werden kann. Die Infektion von Hund zu Hund ist bislang nicht bekannt, kann aber auch nicht sicher ausgeschlossen werden.

Schließlich:

Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion. Die Gefahr des Straßenverkehrs oder geschlagen zu werden ist für Jagdhunde ungleich größer einzustufen.   Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, das Risiko einer Infektion zusätzlich einzudämmen. So wenig Kontakt mit dem Schwarzwild wie nötig, um es auf die Läufe zu bringen und in Bewegung zu halten, schützt letztlich nicht nur den Hund, sondern ist letztlich  auch der waidgerechtere Weg der Schwarzwildbejagung.

Letztlich muss jeder Hundeführer entscheiden, welches Risiko er seinen Hund aussetzt. Dazu ist erforderlich, dass auch Verdachtsfälle frühzeitig gemeldet und verstorbene Hunde untersucht werden.

Die JKV NRW im JGHV e.V. wird die Hundeführer hier zeitnah unterrichten.

Peter Wingerath, 1. Vorsitzender der JKV NRW im JGHV e.V.

 






Exzellente Ergebnisse auf der Hegewald 2018

Auf der diesjährigen Hegewald-Ausleseprüfung in Billerbeck konnten mehrere unserer Vereinsmitglieder überaus erfolgreich abschneiden. Im Durchschnitt haben die Hunde 226,5Pkte erreicht, das bedeutet mehr als alle Anlagenfächer mit 11Pkt und Abrichtefächer mit 10Pkt. Zwei Hunde konnten sogar auch dank unseres Vereinsgewässers 12Pkt an der lebenden Ente erarbeiten!

Platz 7:            Arie III vom Spanger-Forst mit Stephan Breuer: 242,0 HP sil

Platz 13:          Ulan von der Berkelquelle mit Hans-Josef Groten: 241,0

Platz 14:          Paule vom Schmiedehof mit Ludger Böhling: 240,5 sil

Platz 22:          Mirko III vom Gehrenberg mit Hans-Peter Hages: 236,0 spl

Platz 64:          Yola vom Schaar mit Franz Hermanns: 231,0 spl

Platz 93:          Umbra von der Berkelquelle mit Monika Bürgers: 225,5 sil

Allen ein herzliches Waidmannsheil und die besten Glückwünsche zu diesen absoluten Spitzenleistungen - wir freuen uns mit Euch!






Prüfungsherbst 2018 im JGV Neuss-Grevenbroich 1920 e.V.

Am 22. September 2018 fand im JGV Neuss-Grevenbroich die erste Zucht- und Leistungsprüfung HZP (BP §6 und §7 am 23.9.) statt, am 13.10. dann die zweite. Die VGP richtete der Verein am 15./16. September und 13./14. Oktober aus.

Auch in diesem Jahr musste der Verein erneut mit hohem Aufwand eine Prüfung an der „Müller-Ente“ in Niedersachsen organisieren. Den Verantwortlichen am dortigen Gewässer und unseren Richtern sei herzlich gedankt, dass sie den angetretenen Gespannen prüfungskonforme Möglichkeiten angeboten haben. Bis auf eines konnten so alle angetretenen Gespanne sehr gute Leistungen am Wasser zeigen. Für die übrigen Wasserfächer stand uns wie immer das Vereinsgewässer mit seinem dichten Schilfgürtel zur Verfügung....






Lehrgang „Schweiß - Grundkurs“ JGV Neuss-Grevenbroich 2019

in Zusammenarbeit mit der Schweißhundstation „Düsseldorf“

Dieser Lehrgang spricht alle Hundeführer an, die ihre Hunde im Herbst auf den BP §7, VPS, VGP, VSwP und VFsP führen wollen, um deren Brauchbarkeit auf Schweiß nachzuweisen.

Der Lehrgang vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen systematischer, praxisnaher Einarbeitung des Hundes auf Schweiß. Deshalb nutzen wir primär den Fährtenschuh, führen aber auch in die getropfte/gespritzte Fährte ein. Das....






Neues, länderübergreifendes Brauchbarkeitsfach (BP §13)

Im Zuge der unheilig um sich greifenden Tierseuchen, zB der Afrikanischen Schweinepest, ist es notwendig geworden, Wallfahrten zur Abwehr dieser Erkrankungen abzuhalten. Deshalb bietet nun auch der JGV Neuss-Grevenbroich einen Ausbildungslehrgang ...






Besuch des ersten Saugatters in NRW

Am 14.03.2018 fand einer der vom Verein organisierten Termine im Saugatter in der Nähe von Lippstadt statt. Mit von der Partie waren 1 WL, 1 DL und 6 DD.

Das Gatter ist insgesamt rd. 4 ha groß. Es besteht aus einem Ruhegatter und einem Arbeitsgatter. Im Ruhgatter finden keinerlei Übungen mit Hunden statt. Das Arbeitsgatter ...






DJV und JGHV starten Online-Projekt "Jagdhund vermisst"

Nach einer Jagd kann es vorkommen, dass Jagdhunde vermisst werden. Ein gemeinsames Projekt von Deutscher Jagdverband und Jagdgebrauchshundverband bietet nun eine Anlaufstelle für Jäger und Unterstützung bei der Suche.

(Berlin, 11. Januar 2018) Die neue Facebook-Seite "Jagdhund vermisst" hilft bei der Suche nach vermissten Jagdhunden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat in Kooperation mit dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) das Projekt ins Leben gerufen. Facebook-Nutzer können ...






Lehrgang „Schweiß“ JGV Neuss-Grevenbroich 2018

Dieser Lehrgang spricht alle Hundeführer an, die ihre Hunde im Herbst auf den BP §7, VPS, VGP, VSwP und VFsP führen wollen, um deren Brauchbarkeit auf Schweiß nachzuweisen.

Der Lehrgang vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen systematischer, praxisnaher Einarbeitung des Hundes auf Schweiß. Deshalb nutzen wir primär den Fährtenschuh, führen aber auch in die getropfte/gespritzte Fährte ein. Das Ziel der Arbeit ist ein tatsächlich brauchbarer Hund (gleich welcher jagdlich geführten Rasse) ´“ der kann dann auch eine Prüfung bestehen und seine ´žBrauchbarkeit“ damit ...






Prüfungsherbst 2017 im JGV Neuss-Grevenbroich 1920 e.V.

Am 23. September 2017 fand im JGV Neuss-Grevenbroich die Zucht- und Leistungsprüfung HZP und BP §6 und §7 statt. Die VGP richtete der Verein am 7./8. und am 14./15. Oktober aus.

In diesem Jahr hatte sich leider noch nichts Prüfungsrelevantes am Jagdgesetz geändert, so dass der Verein erneut mit hohem Aufwand eine Prüfung an der ´žMüller-Ente“ in Haselünne/Niedersachsen organisierte. An dieser Stelle sei den Verantwortlichen am ...






Bericht von der fünften „Hasborner“ Verbandsschweißprüfung des JGV Neuss-Grevenbroich bei Baar/Eifel 2017

Die diesjährige Verbandsschweißprüfung des Vereins am 20. August 2017 war kleiner als im Jahr zuvor. Das korrespondierte in zunächst paradox erscheinender Weise mit unserem Ausbildungskurs, der in diesem Jahr so zahlreich besetzt war wie nie zuvor. Wir hatten insgesamt über 20 teilnehmende Gespanne. Warum dann nur drei angemeldete Teilnehmer bei der VSwp? Der Grund ist, dass allen ihre Grenzen im Verlauf des Kurses sehr deutlich geworden sind. Allen ist aber auch klar, dass sie ausbaufähiges Potential besitzen und dies fördern müssen, um einer anspruchsvollen Schweißprüfung gerecht werden zu können. Zudem hatten wir dieses Jahr viel sehr junge Hunde im Kurs, die wegen der Altersbeschränkung noch keine VSwP laufen dürfen ´“ das freut uns als Kursleiter aber andererseits besonders, denn es gibt uns die Möglichkeit dabei zu helfen, die Hunde von Grund auf sauber auf der Fährte aufzubauen.

Drei Hunde waren gemeldet worden, einer für die 40-Std.-Fährte und zwei Hunde für die 20-Std.-Fährte, wovon einer nicht erschien. An beiden Vortagen hatte es teilweise heftig auf die Fährten geregnet; der Prüfungstag selbst war warm, aber nicht heiß. Der Waldboden war feucht doch in den Wundbetten oder am Bewuchs abgestreift fand sich praktisch kein Schweiß mehr, der als Hilfe für die Hundeführer hätte dienen können.

Für die gemeldeten Gespanne hatten wir eine Richtergruppe zusammengestellt, an der auch ein Anwärter teilnahm: Prüfungsleiter und RO Gerd Hornbergs, Ri: André Karger und Helmut Noy und RA Thomas Siegmann. Karl-Josef und Veronika Esthers hatten ihr mit Schalenwild (Rot-, Schwarz- und Rehwild) reichlich besetztes, gepflegtes Revier zur Verfügung gestellt und entsprechend hatten die Gespanne später auch mit Verleitungen zu kämpfen.

Die Fährten und Ersatzfährten waren regelkonform am vorvorigen und Vortag gelegt worden und führten durch wechselnden Bewuchs: offenen Buchen-, Kiefern-, Eichen- und Fichtenaltholz, zum Teil gab es bis kniehoher Unterwuchs mit Brombeeren, Farn und Beerenkraut, Buchenrauschen und Kieferndickungen, sie querten Waldwege und gingen alle bergauf- und bergab ´“ wie es in der Eifel eben so ist.

Bevor es ins Revier ging, wies der Richterobmann in die Prüfung im Sinne des offenen Richtens ein. Hier erläuterte Gerd Hornbergs noch einmal, dass der Anschuss in einem Karree von 30 x 30m eigenständig zu suchen ist. Jedenfalls zeigte sich später eindrucksvoll bei den Gespannen, dass keiner Schwierigkeiten bei der technisch korrekten Vorsuche hatte ´“ nur einer hatte den Anschuss in einem dicht bewachsenen Karree zu suchen - das war etwas mühsam!

Das Gespann DL Bessi vom Stockey mit Stefan Dick hatte anfangs etwas ´žAnlaufschwierigkeiten“, weil sich die Hündin immer wieder auf frische Verleitungen begeben wollte und bekam deshalb einen Abruf. Bei Verleitungen zeigte sie sich unkonzentriert, wenn sie aber genau auf der Fährte war, arbeitete sie sehr ruhig. So fand sie sich bald in die Arbeit ein und kam in einem SwII letztlich gut zum Stück.

Das Gespann DD Grille vom Badetal mit Alexander Feemers zeigte einen bemerkenswert ruhigen Suchenstil, der schon in unserem Schweißkurs als außergewöhnlich aufgefallen war. Grille ´žbuchstabiert sich“ im allerbesten Sinne durch die Fährte und kann sich ausgezeichnet konzentrieren. Das Gespann kam mit einem hochverdienten SwI zum Stück und konnte damit den Suchensieg erringen.

Am Ende traf sich die Corona in bester, entspannter Stimmung in der gastlichen Jagdhütte der Esthers bei Grill und Getränken zum Abschluss der Prüfung. Vielen Dank auch für die hervorragenden Wildwürstchen! Der Obmann hielt zur Verleihung von Urkunden und Preisen noch eine Ansprache, und der Suchensieger Alexander Feemers darf auf der schönen Siegertafel nun seine Leistungen verewigen und sich ein Jahr lang daran freuen (falls er nicht nächstes Jahr wieder Suchensieger auf der dann 40-Std.-Fährte wird...).

Ein sehr herzliches Dankeschön geht noch einmal an den Revierführer Karl-Josef Esters für die Möglichkeit in seinem Revier arbeiten zu können und alle Vorbereitungen ´“ ebenso an Veronika und Oliver Kerskens für die reibungslose Organisation im Vorfeld (Danke, Oliver, auch für die makellose Grillkohle J ) und nicht zuletzt an die Richter, deren Ruhe und Gelassenheit gerade bei der Arbeit auf der ´žroten Fährte“ ungeheuer hilfreich ist! Wir hoffen sehr, dass der Richteranwärter bald eine weitere Prüfung begleiten kann, damit er seinen geforderten Bericht über das eine hier kurzfristig ausgefallene Gespann noch nachreichen kann!






Müller-Ente am Prüfungsgewässer in Niedersachsen

Am Mittwoch den 31.08.2017 waren wir mit einigen Prüflingen für die HZP an dem Prüfungsgewässer für unsere Müller-Ente in Niedersachsen. Insgesamt hatten sich 11 Gespanne gemeldet die mit fahren wollten. Leider sind zwei Gespanne ausgefallen. Es war ein sehr erfolgreicher Übungstag in Niedersachsen und nochmals vielen lieben Dank an den Gewässerinhaber.






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